personalium

23
Feb
2007

kolloquium

so, jetzt darf ich gleich los. heute ist doktorandenkolloquium. auch ich werde über den stand meiner arbeit berichten. warum nur bin ich so müde?

hline

28
Nov
2006

intermezzo

kann mir bitte mal jemand den inhalt meines lateinkurses intracerebral implantieren, ohne dabei die für meine arbeit reservierten hirnareale zu beschädigen? überdies hätte ich gern eine zeit-mapping-routine, die zusätzlich zu den genannten tasks auch größere zeitfenster für meine politischen ehrenämter einplant und obendrein noch dafür sorgt, dass ich an meiner dissertation fleißig weiterarbeite. (manchmal hasse ich es, prioritäten setzen zu müssen. ich entscheide mich eh am liebsten für die kurzfristig angenehmeren.)

hline

25
Okt
2006

exzerpte für diese woche

dienstag
09-13 aufsichtsarbeit germanistenbibliothek heidelberg
13-16 rechercherarbeit für meinen prof
16-18 lateinkurs
18-21 gutelauneschaffen für den herrn doktor

mittwoch
0900-1300 flyer pro mindestlohn in briefkästen stecken
1300-1400 vorbereitende organisation von veranstaltungen
1400-1700 meinen neuen arbeitsplatz kennen lernen

donnerstag
0900-1500 doofe erwerbsarbeit in heidelberg leisten
1500-1600 literaturbeschaffung für meinen prof
1600-1800 lateinkurs
2015-XXXX donnerstag.reuse feiern

freitag
0549-1124 fahrt nach berlin
1245-1630 fachgespräch drogenpolitik bei der linksfraktion
1630-2000 kaffee trinken /,-)
2100-0200 skeptiker live im so36

samstag
1000-1500 sitzung der bag-sprecher der linkspartei
1635-2239 rückfahrt von berlin bis heddesheim
2300-XXXX geburtstagsfeier bei meister manga

hline

19
Okt
2006

grinseattacke

fas|zi|nie|rend: nachdem heute der öde job zu ende war und der lateinkurs mit dem vermutlich schlechtesten dozenten in ganz heidelberg, bei dem ich zum grantler mutierte, kam dann meine gute laune zurück, während ich mit segsegv in der straßenbahn saß. ich begann zu grinsen. die komplette fahrt. die reaktionen einiger leute auf mein gegrinse hat mich dann noch mehr erheitert.

unterwegs stiegen zwei mädchen ein, geschätzte dreizehn jahre alt, mit rosa plusterjacken, und aus ihrem ghettoblasterhandy quäkte ganz fürchtetlich böser gansta rap. kaum bemerkte ich diese missverhältnis, erreichte mein grinsen beide ohrläppchen. kaum bemerkten sie das, erreichte ihre ihre gansta-attitüde einen neuen höhepunkt. sie begannen, mich gaaanz böse zu beschimpfen. wuhaha! ich fand das fürchterlich erheiternd. wie soll ich da anders reagieren, als mich vor freude zu kringeln? *g*

hline

6
Okt
2006

gestrahlt

eben kam für rund 20 sekunden ein sonnenstrahl durch die wolkendecke!

edit 1720: dank eines netten kommentars von der küste hat sich tatsächlich eine schöne fragte ergeben:
wie fängt man eigentlich einen sonnenstrahl?

hline

5
Okt
2006

fröstel

weißt du, was echt unangenehm ist? wenn man eine nacht nicht schlafen konnte, den tag mit einer erwerbsarbeit verbringt, die einem an die nerven geht, selbst wenn man zu den besten im job gehört, und zuguterletzt vor müdigkeit und klammem wetter zu frösteln beginnt, derart, dass die haut überreizt. damit wäre mein aktueller zustand gekennzeichnet.
preisfrage: was hilft da am besten?
[erschwerniszulage: heute ist donnerstag. am abend werde ich also wieder volles haus haben.]

hline

21
Sep
2006

*grummel*

durch einen beitrag von c. araxe wurde ich gleichsam unwillkürlich an eine begebenheit erinnert, die mich vor ein paar jahren durchaus nachdenklich gestimmt hat. ich war in begleitung unterwegs durch deutschland. mit der bahn, versteht sich. wenn ich mich recht erinnere, war es ein trip auf wochenend-ticket. aber da kann ich mich täuschen. das tut jedoch für den anlass meiner heutigen erinnerung nichts zur sache. jedenfalls:

wir stiegen in magdeburg aus und wollten ein häppchen essen. es gelüstete uns nach fast food, und also verließen wir das bahnhofsgebäude, um uns den bausünden der jüngsten zeit zuzuwenden. ebendort erinnerte ich mich, auf früherer fahrt einen pizza hut gesehen zu haben. und ich täuschte mich nicht. also steuerten wir zielstrebig eben jenen fast food tempel an, um unser hungergefühl zu bekämpfen. allerdings wurde es eine sehr seltsame begegnung. kaum hatten wir den pizza hut betreten, trat uns der chef entgegen und fragte, wo wir plaziert werden wollten: raucher oder nichtraucher? ich war leicht verstört, aber meine begleitung war nichtraucherin und reagierte prompt in ihrem eigenen interesse. am platze dann kam eine dame, nahm die bestellung entgegen. als sie die getränke gebracht hatte, wies sie noch höflich oder entschuldigend darauf hin, dass der salat aufgrund der erfolgenden frischen zubereitung noch sieben minuten brauchen würde. das also nennen die fast food?

als wir fertig waren mit unserem mahl, bedankte ich mich für die freundliche und zuvorkommende bedienung. allerdings konnte ich mir nicht verkneifen, mein erstaunen zu äußern. ich erinnerte mich an den pizza hut auf den mannheimer planken und an seine lustlos-unfreundlichen bedienungen. mich überkam ein gefühl der wehmut. und ich erinnerte mich an die mitropa-kultur der verflossenen ddr, wo der kunde oft genug die ruhe der angestellten trübte. wo es rauh zuging, manchmal aber auch herzlich. ich fragte die dame daher aus purer neugier, wo es in magdeburg noch einen ort gäbe, an dem die alten sitten von einst gepflegt würden. unfreundlichkeit. hin und wieder patzigkeit. aber vor allem: ehrlichkeit. die dame war erstaunt ob meines ansinnens. und sie war anfangs überfragt. nach rücksprache mit dem chef und gemeinsamer anstrengung fiel ihnen immerhin noch ein ort ein, den sie mir nennen konnten. mir fiel ein stein vom herzen. ich bedankte mich, und wir gingen zu unserem zug.

hline

1
Sep
2006

theapiemittel

gute güte! was tut man nicht alles, um die atemwege wieder auf vordermann zu bringen. lauter dinge, die man sonst eher selten bis gar nicht tut:
  • ca. sechs bis sieben liter wasser pro tag trinken
  • minzöl in kochendem wasser inhaltieren
  • shakti-tee (citronengras und schwarzer pfeffer) trinken
  • tiger balm ins gesicht schmieren
  • pfeffis futtern
  • zwei multivitamintabletten täglich als brause trinken
und was noch viel schlimmer ist: jetzt liege ich hier seit drei tagen rum ohne zu rauchen und ohne kaffee zu trinken! es ist schlimm. ich will kein gesundheitsapostel werden. (ich freu mich schon auf meine erste tasse kaffee, wenn meine innere stimme sagt: jetzt!)

wenigstens lesen als droge geht zur zeit. ergebnis der letzten drei tage:
  • alexander prieto osorno: die mörder von medellin. todeskult und drogenhandel, frankfurt/main 1993 [ziemlich reißerisch, hat gute ansätze, bleibt mir aber zu sehr an der oberfläche]
  • harry thürk: des drachens grauer atem. roman, berlin(ddr) 1976 [erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass es kalter-krieg-propaganda ist! typisches "hope-end" der ddr-literatur]
  • don davis: kokain-terror. roman, hamburg 1990 [grottenschlechter verschwörungs-"thriller", aber was tut man sich nicht alles an für die dissertation]
so, jetzt aber zurück ins bettchen. wieder aufwärmen.

hline

30
Aug
2006

bin krank, rauche nicht mal!

krank sein ist scheiße. so schlimm, dass ich schon 24 stunden keine zigarette mehr geraucht hab. es geht nicht. der hals ist zu rauh zum rauchen. hoffentlich wird das kein dauerzustand.

hline

23
Aug
2006

abwechslungen

spannender tag heute. vormittags als möbelpacker in mannheim unterwegs gewesen. könnte mir spaß machen. aber. (jaja, diese abers...) heute nachmittag noch ein vorstellungsgespräch gehabt. genommen worden. hm. irgendwie hab ich mich innerlich doch eher für's marketing entschieden. warum auch immer.
  • vielleicht, weil ich mich so sehr an das arbeiten im sitzen gewöhnt hab. (obwohl ich ja eigentlich mal als ausgleich "körperlich" rackern wollte.)
  • vielleicht auch, weil ich nach sieben jahren mal nicht in mannheim sondern in heidelberg arbeiten will? (der aberglaube behauptet ja, dass sich alle sieben jahre was ändert im leben.)
  • vielleicht aber auch, weil der job in heidelberg näher an der uni ist, so dass ich da eventuell öfter als bisher vorbeischauen könnte? (man redet sich sowas ja schon gern mal ein.)
aber vielleicht wissen andere besser als ich, was mich nun bewogen hat, das marketing dem möbel packen (voraussichtlich) vorzuziehen. spekulationen sind gestattet. :-)

hline
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