4
Jun
2006

celewen schnuppert stadtluft

seid gegrüßt, liebe lesende, ich glaube, ich sehe land. als ich das letzte mal berichtete, stand ich mit meinen leuten am rande einer wüste. ringsum nur sand, geröll, ein paar hügel, die wie steinhaufen aussahen, kaum vegetation. keine wirtliche gegend also. bei der gelegenheit haben wir eine inventur veranstaltet. ich durfte feststellen, dass ich ein paar waffen angesammelt hatte, die mir einfach zu schwer waren. also habe ich einige davon weggelegt. was weniger schön war: auch die wunderhübschen fünf edelsteine aus dem portal waren verschwunden. ich dachte ja zuerst, dieser diebische thorwalgh hätte sie entwendet, aber er musste leider seine fünf steinchen ebenfalls missen. wir haben uns geeinigt, dass bestimmt mirowalgh dahinter steckte. der war aber auf und davon, so dass wir uns mit reichlich gold und silber begnügen mussten. nunja...

nachdem wir feststellen mussten, dass auch unsere vorräte an nahrung verdorben waren, nahm sich navealea freundlicherweise die zeit, im rahmen ihrer magischen möglichkeiten speis und trank zu erbeten. ihr gott scheint dahingehend allerdings eher frugale vorstellungen zu haben. kurz: es war genug für alle da, aber nach den köstlichkeiten im portal mussten wir dieses mal auf olfaktorische, optische und haptische qualität verzichten. kurz: es war nicht lecker, aber es machte immerhin satt.

yirniar und viri waren so gut, die geschrumpften dracheneier weg zu schaffen. sie lagerten sie in irgend einem berg oder hügel, der nicht allzu weit weg sich erhob. mir ist es ehrlich gesagt ziemlich egal, wo die dinger jetzt sind. ich bin einfach froh, dass ich sie nicht mehr am hals hab.

gegen abend tat sich ein weiteres problem auf. der krieger jarwam wurde sehr unleidlich. offensichtlich litt er am mangel geistiger getränke. ich versuchte, ihm gut zuzureden, dies als gelegenheit zu nutzen, sich endlich von diesem schweren laster zu befreien, aber er knurrte mich nur unwirsch an. irgendwann begann er, den alchimisten anzubetteln, ihm einen brannt zu bereiten. dem alchimisten jedoch fehlte es an den nötigen ingredenzien. dann aber fiel ihm ein, dass er noch ein gefäß bei sich habe, in dem sich eine tote eidechse befände. das war noch nicht zu des kriegers erheiterung angetan, jedoch stellte der alchimist klar, dass diese tote eidechse in einer gebrannten flüssigkeit eingelegt sei. er zeigte allen seinen besitz und meinte, er könne die tote eidechse ja trocknen und pulverisieren. dann könnte jarwam den brannt trinken. dieser verzog das gesicht. thorwalgh, der dumme zwerg, kam daraufhin auf die idee zu meinen, dass jarwam dieses eklige gesöff nicht trinken werde. ha! ich kenne doch menschen, wenn sie dem brannt verfallen sind! ich wettete mit thorwalgh um drei goldstücke, dass er diese brühe tatsächlich trinken werde. aber seit wann glaubt ein sturer zwerg einer schönen frau etwas, und sei es noch so logisch? wie zu erwarten siegte des kriegers traurige notdurft über seinen stolz, und ich habe kein schlechtes gewissen, auf diese weise drei goldstücke gewonnen zu haben.

am kommenden morgen einigten wir uns nach einem erkundungsflug von jarwam mit seinem drachen darauf, dass wir uns zu einer stadt begeben sollten, die etwa vier tagesmärsche gen norden gesichtet worden war. allerdings war die aussicht, vier tage durch öde wüsten zu ziehen, nicht sehr erbaulich. deshalb beschlossen wir, dass der drachen gant-i-naug uns mit vier flügen alle bis etwa auf einen halben tagesmarsch an die stadt heranfliegen sollte. von dort an wollten wir laufen, auf dass die bewohner der stadt nicht gleich durch den anblick eines fliegenden drachen in angst und schrecken versetzt würden. nachdem wir also dann binnen eines tages der stadt näher gekommen waren und dort noch eine nacht ruhten, gingen wir auf die stadt zu.

ein stück vor der stadt trafen wir auf einen trupp arbeiter, die offenbar damit beschäftigt waren, eine straße in die wüste hinein zu bauen. als sie uns kommen sahen, hielten sie verdutzt inne und gafften uns an. ich ging zum nächst besten und sprach ihn an. erst bekam er kaum ein wort heraus, weil sein mund offen stand. er erzählte immerhin, dass wir aus einer richtung kamen, aus der nie jemand zur stadt käme außer echsenmenschen. diese aber kämen nie in guter absicht, denn zwischen den bewohnern der stadt und den echsenmenschen herrsche krieg. jetzt war es an mir, verdutzt zu sein, denn unserer kleinen truppe war während der reise kein einziger echsenmensch zu gesicht gekommen. nunja.

nicht viel später kamen vom stadttor aus zwei reiter auf uns zu. der eine der beiden nannte sich hauptmann viril und fragte, wer wir seien und was wir wollten. ich erklärte ihm, dass wir von weit her gekommen seien und in der stadt ein gasthaus suchten, in dem wir speisen und ruhe finden könnten. nachdem er sich überzeugt hatte, dass wir offenbar keine böse absicht hegten, geleitete er uns in die stadt. die stadt hieß docht, und war offenbar aus einer garnison entstanden. im laufe der zeit scheint viel volk hier zusammen gekommen zu sein, denn es fanden sich behausungen in allen möglichen stilen aus allen ecken und enden der welt. der hauptmann geleitete uns zum gasthaus "zum eber", wo wir vom wirt freundlich mit einem üppigen mahl uns einem großen schlafraum versorgt wurden. und daselbst befinden wir uns nun, werden uns ein bisschen in der stadt umsehen und gemeinsam überlegen, wie wir weiter verfahren.

soweit für dieses mal. ich gehe jetzt und werde ruhe suchen.

liebe grüße,
eure celewen

hline

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