Alternativen? Parteien oder Konzepte? Sind vorhanden, fehlt es nicht eher an Bereitschaft sich mit Alternativen zu beschäftigen und zu hinterfragen? Ich befürchte, dass der Großteil der CDU/SPD-Wähler eben nicht mal die Konzepte dieser beiden Parteien hinterfragen.
CDU und SPD sind etablierte Traditionsmarken, es wird gekauft, was sich durchgesetzt hat, und das ist dann eben "vernünftig", weil es ja nicht schlecht sein kann, wenn sich etwas über lange Zeit einer großen Nachfrage erfreut.
SPD:
traditionell "linkls", unter den Nazis stigmatisiert, "sozial", "gerecht"
CDU:
füllte das rechtskonservative Loch, dass mit dem Ende der NSDAP entstand, wirtschaftliche "Sicherheit" in den 50ern und 60ern, bot dem Volk eine Konstruktion von privatem Glück und Zukunft.
dann wird es jetzt eventuell haarig: wie würdest du dir denn eine vernünftige und ernstzunehmende alternative für dich wünschen?
sternennetz (Gast) - 12. Nov, 18:18
Eine Entwicklung mit wirklicher Nachhaltigkeit und langfristigen Überlegungen zur Nutzung des Planeten und zur Etablierung und Weiterentwicklung menschlicher Prinzipien werden von dem Politiksystem nicht aufgenommen, da es nur um kurze Sprünge zurück zur politischen Macht geht und selbiges wenig mit wirklichem Nachdenken und Ehrlichkeit zu tun hat.
Da fehlt für mich schon Vertrauen ins System überhaupt, einiges von dem Gewünschten umsetzen zu können und zu wollen. Wenn es dann eher per Zufall erreicht wird, gut, aber dann brauche ich mich eigentlich nur daran zu orientieren, wer am wenigsten Dinge zum Positiven einschränkt, wie auch immer es gestaltet sein mag. Und wirkliche Gestaltung sehe ich leider immer mehr nur auf privater Ebene und privatem Engagement. Wie weit es auch immer mit dem Geld reicht.
@Darkrond: Nenn mich altmodisch, aber ich mag das Parteiprogramm der Partei die ich wähle, und es entspricht mir wohl auch am ehesten, drum seh ich keinen Grund, was anderes zu wählen. Alles, was es derzeit gibt und "linker" ist, kann ich nicht ganz ernst nehmen, weil das total an der Realität vorbeigeht.
CDU und SPD sind etablierte Traditionsmarken, es wird gekauft, was sich durchgesetzt hat, und das ist dann eben "vernünftig", weil es ja nicht schlecht sein kann, wenn sich etwas über lange Zeit einer großen Nachfrage erfreut.
SPD:
traditionell "linkls", unter den Nazis stigmatisiert, "sozial", "gerecht"
CDU:
füllte das rechtskonservative Loch, dass mit dem Ende der NSDAP entstand, wirtschaftliche "Sicherheit" in den 50ern und 60ern, bot dem Volk eine Konstruktion von privatem Glück und Zukunft.
Da fehlt für mich schon Vertrauen ins System überhaupt, einiges von dem Gewünschten umsetzen zu können und zu wollen. Wenn es dann eher per Zufall erreicht wird, gut, aber dann brauche ich mich eigentlich nur daran zu orientieren, wer am wenigsten Dinge zum Positiven einschränkt, wie auch immer es gestaltet sein mag. Und wirkliche Gestaltung sehe ich leider immer mehr nur auf privater Ebene und privatem Engagement. Wie weit es auch immer mit dem Geld reicht.